Web 2.0: Das Internet wird sozial
Die Integration von so genannter sozialer Software wie Blogs, Wikis, Foren, Chats etc. erlaubt interaktives Arbeiten
Das World Wide Web basierte ursprünglich auf statischen HTML-Seiten, die ins Netz eingestellt und gelegentlich bearbeitet bzw. erneuert wurden. Um die wachsende Menge an Seiten effizient bearbeiten und – auch in Teams – managen zu können, wurden Content-Management-Systeme und Datenbank-basierte Systeme entwickelt, die während der Laufzeit dynamische Seiten mit aktuellen Inhalten erzeugen.
Neue Software-Technologien und Anwendungen im Internet haben dazu geführt, dass sich die Wahrnehmung von dem, was wir "Internet" nennen, seit etwa 2005 zu verändern beginnt. Lange Zeit wurde das Internet als Technologie erlebt, die es erlaubt, Daten, Informationen oder Medien zu publizieren und zu distribuieren. Die Datenspeicherung erfolgte entweder lokal auf dem eigenen Rechner oder auf einem Server im Internet, wobei beim Publizieren "private" Daten vom lokalen PC auf einen "öffentlichen" Server kopiert werden. Auch die Rollenverteilung der Personen war zweiteilig: Es gab zum einen "Editoren" (aktive Teilnehmer und Ersteller von Inhalten im WWW, teils kommerziell, teils privat, die Informationen einstellen und publizieren), und zum anderen "Benutzer" (zumeist passive User und Konsumenten, die sich lediglich die bereitgestellten Inhalte der "Editoren" ansehen und auch gar keine andere Option hatten als die Informationen zu empfangen und zu konsumieren).
Ohne dass man es an einer bestimmten Technologie oder einem einzelnen Ereignis festmachen kann, hat sich etwa 2005 ein Gefühl verbreitet, dass sich eine wesentliche Veränderung anbahnt, wie das Netz gesehen und genutzt wird. Diese Veränderung lässt sich etwa durch folgende Entwicklungen charakterisieren:
Durch diese Entwicklung ist eine Kategorie an netzbasierten Anwendungen entstanden, die mit dem Begriff "social software" umschrieben werden.
Neue Software-Technologien und Anwendungen im Internet haben dazu geführt, dass sich die Wahrnehmung von dem, was wir "Internet" nennen, seit etwa 2005 zu verändern beginnt. Lange Zeit wurde das Internet als Technologie erlebt, die es erlaubt, Daten, Informationen oder Medien zu publizieren und zu distribuieren. Die Datenspeicherung erfolgte entweder lokal auf dem eigenen Rechner oder auf einem Server im Internet, wobei beim Publizieren "private" Daten vom lokalen PC auf einen "öffentlichen" Server kopiert werden. Auch die Rollenverteilung der Personen war zweiteilig: Es gab zum einen "Editoren" (aktive Teilnehmer und Ersteller von Inhalten im WWW, teils kommerziell, teils privat, die Informationen einstellen und publizieren), und zum anderen "Benutzer" (zumeist passive User und Konsumenten, die sich lediglich die bereitgestellten Inhalte der "Editoren" ansehen und auch gar keine andere Option hatten als die Informationen zu empfangen und zu konsumieren).
Ohne dass man es an einer bestimmten Technologie oder einem einzelnen Ereignis festmachen kann, hat sich etwa 2005 ein Gefühl verbreitet, dass sich eine wesentliche Veränderung anbahnt, wie das Netz gesehen und genutzt wird. Diese Veränderung lässt sich etwa durch folgende Entwicklungen charakterisieren:
- Die Trennung von lokaler und zentraler Datenhaltung schwindet: "Normale" User nutzen Datenspeicher im Internet (z. B. für Fotos). Lokale Anwendungen greifen auf private Anwendungen im Netz zu. Suchmaschinen greifen auf lokale Daten zu: Der Desktop wächst ins Netz und das Netz wächst in den privaten PC.
- Die Trennung von lokalen und netzbasierten Anwendungen schwindet: Software-Programme aktualisieren sich selbstständig übers Netz, laden Module bei Bedarf übers Netz nach und nutzen zunehmend den Internet-Browser als universelle Benutzerschnittstelle für Anwendungen.
- Die Trennung von Editoren und Nutzern schwindet: User stellen Beiträge auf Servern ein (z. B. Wikipedia). Weblogs verlagern das Private ins Öffentliche.
- Die Trennung zwischen einzelnen Diensten schwindet: Bestehende Webinhalte verschiedener Dienste werden über offene Programmierschnittstellen nahtlos in Form von Mashups zu neuen Diensten (re-)kombiniert.
- Durch die oben genannten APIs und Neuerungen beim Programmieren von browsergestützten Applikationen ist es dem allgemeinen User, der nicht über ausgeprägte oder aber gar keine Programmierkenntnisse verfügt, um ein Vielfaches leichter geworden, aktiv am Prozess der Informationsverbreitung/Meinungsverbreitung teilzuhaben.
Durch diese Entwicklung ist eine Kategorie an netzbasierten Anwendungen entstanden, die mit dem Begriff "social software" umschrieben werden.
Quelle: wikipedia
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